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Nicht ganz ein Jahr ist vergangen seit Bekanntwerden des größten Überwachungsskandals der Geschichte. Zeit genug um darüber nachzudenken, was passiert ist und vor allem welche Maßnahmen man selbst ergreifen sollte, um die eigene Kommunikation im Netz so gut wie möglich abzusichern. Gerade von Kommunikationsprofis wie Journalisten sollte man eigentlich ein großes Interesse daran erwarten.

Doch wer stichprobenweise einen Blick auf die Impressen der Online-Dienste deutscher Zeitungsverlage wirft, wird ernüchternd feststellen, dass in der Zwischenzeit – trotz der Dringlichkeit des Themas – offenbar kaum etwas unternommen wurde. So bieten z.B. nur wenige Redakteure öffentlich die Möglichkeit an, mit ihnen verschlüsselt Kontakt aufzunehmen.

Dabei sollte nicht nur verschlüsseltes Mailen zum Standard-Handwerkszeug aller Journalisten gehören, sondern auch die eigenen Dokumente zu schützen und sich jederzeit so anonym wie möglich im Internet bewegen zu können – einerseits um sich selbst, vor allem aber um seine Informanten zu schützen, ganz egal an welchen Themen man arbeitet.

Warum Journalisten sich spätestens jetzt mit diesen Fragen auseinandersetzen sollten und welche Lösungen es gibt, erläutern drei Experten im Interview: Albrecht Ude, Researcher und Recherche-Trainer, Patrick Beuth, Redakteur im Digital-Ressort bei Zeit Online und Christian Stöcker, Ressortleiter Netzwelt bei Spiegel Online.

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Video-Credits: Musik: Chris Zabriskie unter Creative Commons Lizenz (CC BY 4.0). Redaktion: Beate Füth. Autor, Kamera & Schnitt: Roman Mischel. Dieses Video wurde unter Creative Commons Lizenz (BY-NC-ND 3.0 DE) veröffentlicht.

Bisher 2 Kommentare

  1. […] Den ersten Teil der Folge sehen Sie hier. […]

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