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NOZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke steht vor einer Herausforderung, die derzeit vielen Verlagen auch andernorts große Sorgen bereitet: einem klassischen Medienhaus mit Print-Schwerpunkt den Weg in die digitale Zukunft zu ebnen.

“Das ist ein Riesenumbruch für Zeitungskollegen”, sagt Geisenhanslüke im Interview und rechnet damit, dass der gesamte “Umgewöhnungsprozess” wohl drei bis fünf Jahre dauern wird. Sein Ziel: diesen Wandel als erster und bester in Deutschland zu schaffen, um dort Vorreiter und Pionier zu sein.

Sein Job als strategisch denkender Modernisierer entspricht nicht mehr dem klassischen Bild, das viele von einem schreibenden und Leitartikel produzierenden Chefredakteur haben. “Natürlich muss ich mich inhaltlich mit meinen Medien und meinen Leuten auseinandersetzen”, sagt Geisenhanslüke, “aber nicht im Tagesgeschäft tagtäglich neu, sondern ich muss grundsätzlich auch die Mitarbeiter haben, die das selber können und die wissen, wo wir uns mit unseren Medien hin entwickeln wollen.” Als Chefredakteur müsse er stets das gesamte Entwicklungspotenzial seiner Redaktion und des Verlages im Auge haben und Mittler zwischen vielen Interessen sein.

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Video-Credits: Musik lizenziert via Partners In Rhyme. Redaktion: Beate Füth. Autor, Kamera & Schnitt: Roman Mischel. Dieses Video wurde unter Creative Commons Lizenz (BY-NC-ND 3.0 DE) veröffentlicht.

Bisher 3 Kommentare

  1. [...] den ABZV Videoreporter habe ich Geisenhanslüke im Februar getroffen und einen Tag lang bei seiner Arbeit [...]

  2. @ojour_de sagt:

    Linktipp: ABZV Videoreporter: Der Chefredakteur: Ralf Geisenhanslüke, Neue Osnabrücker Zeitung http://t.co/7qufKFRhZj

  3. […] in neuen Vertriebswegen und Arbeitsweisen sieht und wo die Branche in zehn Jahren steht, hat er ABZV Videoreporter im Interview […]

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